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Gründungsgeschichte

Die Vereinsbezeichnung geht auf Otto Melzer zurück - er war ein herausragender Innsbrucker Bergsteiger (verunglückt 1901).

Als Abzeichen und Logo wählten die Gründer den Schattenriss des Campanile Basso ("Guglia di Brenta") Er wurde 1899 von Ampferer und Berger erstmals bezwungen - Melzer mußte wegen einer Schulter-Luxation aufgeben. Mehr über die ersten Besteigungen des Campanile Basso enthält das Jahrbuch des ÖAV 2012 "Berg 2012", erschienen im Tyrolia-Verlag.

Der Verein wurde 1919 erstmals gegründet. Otto Melzer war damals schon 18 Jahre tot: Fünf Innsbrucker Bergsteiger entschlossen sich, eine alpine Gesellschaft zu gründen, die mit dem Namen "Melzerknappen". Der Name sollte die Erinnerung an einen hervorragenden Bergsteiger für kommende Generationen wach halten.

Die fünf Männer, zum Teil Heimkehrer aus dem ersten Weltkrieg, waren Luis Gerold, Emil Arnold, Karl Beiger, Karl Hagspül und Karl Schweikher (Hagspül und Schweikher waren übrigens Vorfahren von Peer Franz und Peer Walter - dem heutigen Obmann). Der Gründungsakt der "Alpinen Gesellschaft Melzerknappen" wurde im Gasthof "Löwen" in Innsbruck vollzogen.

1938 erfolgte die Eingliederung in die nationalsozialistischen Machtstrukturen. De facto war der Verein aufgelöst. Erst 1946 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister - der Verein wurde damit ein zweites Mal gegründet. Mehr zu dieser Zeit hier.

Am 24.5.1966 wurden die Melzerknappen offiziell als Hochgebirgsgruppe in den Österreichischen Alpenverein aufgenommen. Damit ist die enge Verbundenheit mit der größten Bergsteiger-Organisation Europas ausgedrückt.

 

 

Dieses Foto vom Campanile hängt in der Adolf-Pichler Hütte. Das ist kein Zufall: Die Pichler-Hütte ist im Besitz des Akademischen Alpenklub Innsbruck - und da waren die Erstbesteiger Otto Ampferer und Karl Berger Mitglieder. So klein ist die Welt.

Danke an Andrea und Karin, dass wir das Foto auf unserer Homepage verwenden dürfen.

Nachsatz zur Pichler Hütte: Die Mädels dort backen ein unglaublich gutes Brot! Allein schon deshalb ist das die Wanderung wert. Der Blick auf die Kalkkögel ist sowieso umwerfend!

 

 

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